Wer streift um Puma herum?
Es raschelt im Unterholz der Sportartikelwelt – und diesmal scheint es nicht nur der Wind zu sein. Rund um Puma kursieren Übernahmegerüchte, und plötzlich fällt der Blick nach Asien: Anta und Li-Ning sollen Interesse haben, heißt es. Dass ausgerechnet diese Player ein Auge auf die Raubkatze werfen, überrascht kaum. Puma ist groß genug, um global relevant zu sein, aber noch flexibel genug, um für wachstumsambitionierte Konkurrenten als strategischer Antrieb zu dienen. Dabei ist Puma keineswegs ein Sanierungsfall. Das Unternehmen wirkt solide aufgestellt, hat seine Marke in den vergangenen Jahren modernisiert, breiter positioniert und mit einer klaren Linie versehen. Genau das macht es attraktiv: Wer heute schnell global skalieren will, kauft nicht nur Produktionskapazitäten, sondern Kultur, Community und eine Geschichte, die man nicht mal eben neu schreibt. Und Puma hat eine solche Geschichte, gewachsen zwischen Fußballplätzen, Running-Trends und der fränkischen Provinz, aus der die Marke seit Jahrzehnten heraus in die Welt springt. Doch damit sind wir bei der entscheidenden Frage: Was wird aus dieser Identität, wenn tatsächlich ein asiatischer Konzern übernimmt? Sicher, Übernahmen gehören heute zum Alltag. Aber eine Marke wie Puma trägt mehr als nur Umsatzzahlen, sie trägt Erwartungen, Emotionen und ein Stück Industriegeschichte. Noch allerdings ist das alles Spekulation, aber dass Puma überhaupt so laut im Fokus internationaler Größen steht, zeigt vor allem eines: Die Raubkatze ist begehrt. Und das ist in dieser Branche längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Was meinen Sie?
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